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Mobilitätsbudget oder Dienstwagen? Vor- und Nachteile im Überblick

3 minutes lesezeit

Mobilitätsbudget Dienstwagen Vor und Nachteile

Dienstreisen sind anstrengend.” Oft hören wir von reisenden Mitarbeitern, die mit ihrem Dienstwagen zu mehreren Kunden täglich fahren, dass sie schon bei der Ankunft beim ersten Kunden des Tages gestresst sind.

Auch wenn das Autofahren grundsätzlich von vielen als komfortabel empfunden wird, spielen heutzutage der stets dichter werdende Verkehr und ein straffer Terminkalender eine nicht unbeträchtliche Rolle. Schon auf der Fahrt zum Kunden steht der Reisende unter Hochspannung, muss sich im Verkehr der Großstadt orientieren oder Zeit in einem Stau auf der Autobahn verbringen.

Gibt es eine Alternative?

Mobilitätsbudget als moderne Alternative zum Dienstwagen

Zufriedenheit der Mitarbeiter ist derzeit ein wichtiges Thema. Glückliche Mitarbeiter sind motiviert, liefern gute Arbeit, sind weniger häufig krank und sparen letztendlich dem Unternehmen Geld. Zu einer zufriedenen Belegschaft gehört auch Gleichbehandlung, nicht nur unter den Geschlechtern, sondern auch zwischen Mitarbeitern verschiedener Gehaltsklassen. Statt nur den “wichtigen” Mitarbeitern einen Dienstwagen zur Verfügung zu stellen, bietet sich ein Mobilitätsbudget, das allen reisenden Mitarbeitern zusteht, als gerechte Lösung an.

Vorteile des Mobilitätsbudgets

Ein Mobilitätsbudget bietet Unternehmen und Mitarbeitern einige Vorteile. Es bietet den Mitarbeitern mehr Flexibilität bei der Wahl ihres Transportmittels, ist steuerlich günstig und zudem umweltfreundlicher. Vor allem in Großstädten sind Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht nur stressfreier, sondern oftmals erheblich schneller als mit einem Dienstwagen. Stop-and-go auf verstopften Straßen und eine oft nervenaufreibende Parkplatzsuche entfallen.

Auf langen Strecken kann die Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden, um sich in Ruhe auf ein Meeting vorzubereiten, Dokumente zu bearbeiten oder einfach zu entspannen.

Vorteile des Dienstwagens

Ein Vorteil des Dienstwagens ist natürlich die Privatsphäre des Mitarbeiters. Der Reisende sitzt in seinem eigenen kleinen Reich, muss nicht auf andere Fahrgäste Rücksicht nehmen und ist unbeobachtet. Fahrtstrecken und Pausen können selbst gewählt werden. Die Zeiteinteilung liegt beim Mitarbeiter, da er nicht auf den Fahrplan von Bus und Bahn angewiesen ist. Gepäck und persönliche Dinge sind immer griffbereit.


Zudem ist ein sparsamer Dienstwagen auf langen Strecken meist günstiger und schneller als Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Taxi. Gerade in ländlichen Bereichen, wo der Nahverkehr nicht gut ausgebaut ist, ist der Dienstwagen auch heute noch praktischer.

Steuerliche Behandlung

Bietet ein Unternehmen seinen Mitarbeitern ein Mobilitätsbudget an, geschieht dies gewöhnlich nicht in Form von Bargeld, sondern als Guthabenkarte oder virtuellem Budget auf einem separaten Firmenkonto.

Mitarbeiter müssen nicht mehr in Vorlage treten und möglicherweise bis zum Monatsende auf Erstattung ihrer Reisekosten warten. Dank mobilem Scannen können Reisende sämtliche Belege in Echtzeit über ihr Smartphone oder Tablet an den heimischen Server senden, wo die Reisekosten zeitnah gebucht und digital gespeichert werden. Wird das Budget nicht voll ausgeschöpft, wird der überschüssige Betrag als Sachbezug behandelt, der bis zur monatlichen Höchstgrenze steuerfrei ist.

Das Mobilitätsbudget als moderne und flexible Lösung

Ein Mobilitätsbudget bedeutet nicht den kompletten Verzicht auf Dienstwagen. Der Trend geht aber eindeutig zum Carsharing und Auto-Abo, was nicht nur den Geldbeutel des Unternehmers, sondern auch die Umwelt schont. Mit einem Mobilitätsbudget kann jeder Reisende bei einem Carsharing Unternehmen, einem Autohändler oder einer Autovermietung immer dann ein Fahrzeug mieten, wenn er es braucht.

Gerade in ländlichen Gebieten und auf langen Strecken ist ein spontan und flexibel zu mietendes Fahrzeug eine günstige und nachhaltige Lösung. Fixe Fahrzeugkosten wie beispielsweise Kfz-Steuer und Versicherungsbeiträge, die auch bei tagelangem Stillstand eines eigenen Dienstwagens weiterlaufen, werden mit Carsharing und Mietwagen vermieden.

Digitale Verwaltung des Mobilitätsbudgets

Die Zeiten der Zettelwirtschaft gehören der Vergangenheit an. Belege wie Tankquittungen, Fahrkarten oder Hotelrechnungen, die auf Dienstreisen aufkommen, müssen nicht mehr mühsam gesammelt und dem Unternehmen nach der Dienstreise vorgelegt werden.

Dank des mobilen Scannens (gemäß Neufassung GoBD) können nunmehr sämtliche Belege mit dem Smartphone oder Tablet ortsunabhängig gescannt, in OCR-Realtime an den heimischen Server übermittelt und digital gespeichert werden. Bei Mobilexpense finden Sie die praktische Reisekosten App, die diese Arbeit mit wenigen Klicks für Sie erledigt.

Managen Sie Ihre Mitarbeiter mit einem monatlichen Mobilitätsbudget und unserer innovativen Reisekosten-App und sparen Sie Ihrem Unternehmen unnötige Kosten und eine Menge Verwaltungsaufwand. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, innerhalb des Mobilitätsbudgets frei über ihr Transportmittel entscheiden zu dürfen. Win-win.

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Veröffentlicht am 01 Apr. 2022

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